paleo Diabetes Typ 2

Honigsüßer Durchfluss – gib dem Affen Zucker bis der Arzt kommt

Versüße Dir lieber Dein Leben als ständig Dein Essen

von jens freese

Derzeit leben 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Jedes Jahr kommen 81,6 Millionen neue Erdenbürger hinzu. Das sind 225.000 pro Tag oder 155 pro Minute. Die Weltbevölkerung wächst in atemberaubender Geschwindigkeit, aber fast ausschließlich in den ärmsten Ländern. Und wie siehts in den Ländern aus, wo Hunger schon lange keine Rolle mehr spielt? Dort sind bereits mehr als 50% übergewichtig und sage und schreibe 370 Millionen Menschen zuckerkrank – Tendenz steigend! Der Grund: Der Blutzuckerspiegel kann nicht mehr in jener engen physiologischen Grenze gehalten werden, für die der Stoffwechsel in Jahrtausenden natürlicher Selektion optimiert wurde. Die Betazellen unserer Bauchspeicheldrüse geben schleichend den Geist auf und stellen die Produktion des Blutzucker senkenden Hormons Insulin sukzessiv ein. Schon der morgendliche Nüchternglukosespiegel ist bei vielen Couch Potatoes mit über 100 mg/dl weit über dem Limit, obwohl noch kein „gesundes" Müsli, kein Toastbrot oder kein gesüßter Latte macchiato die Blutbahn erreicht hat.

„Wie besang schon Grönemeyer: Männer haben Muskeln, Männer sind furchtbar stark. Nur muss man(n) Muskeln eben auch benutzen, sonst staut sich der Zucker in der Blutbahn!"

Die höchsten Wachstumsraten verzeichnen übrigens indigene Völker, die gerade verzweifelt versuchen, sich an Fertigkuchen, Backwaren, Marmelade, Honig und Schokolade anzupassen. In den südpazifischen Inselstaaten Papua Neu-Guinea, Samoa, Fiji, Kiribati und Co. lässt sich eindrucksvoll beobachten, dass überall dort, wo Landeier in die Stadt ziehen, die Diabetesrate sprunghaft ansteigt – bei Männern stärker als bei Frauen. Dass Diabetes mellitus, auch als honigsüßer Durchfluss im Volksmund bekannt, Männer schneller trifft, hängt keineswegs mit den Atomwaffentest der USA in den 50er Jahren im Südpazifik zusammen. Denn wie besang schon Herbert Grönemeyer: Männer haben Muskeln, Männer sind furchtbar stark. Nur Muskeln muss man eben auch ab und zu belasten, sonst staut sich der Zucker in der Blutbahn und richtet schwerwiegende Kollateralschäden an den Gefäßwänden an, was langfristig im Infarkt mündet. Männer besitzen aufgrund ihrer höheren Testosteronproduktion durchschnittlich 7% mehr Muskelmasse als Frauen. Und mehr Muskelmasse bedeutet mehr Kraft, und mehr Kraft erfordert mehr Energie in Form von Zucker und Fett. Was passiert aber, wenn Muskelfasern nichts mehr zu tun bekommen? Ein Zustand, den jeder Bürohengst früher oder später am eigenen Leib erfährt.

notstrom: 1000 Volt in der SteckDose, aber keine einzige Lampe brennt

Der beste Freund vom Zucker ist sein Insulin. Der eine kann nicht ohne den anderen, mit Ausnahme vom zentralen Nervensystem, roten Blutzellen (Erythrozyten), Niere, lymphatisches Gewebe und Verdauungstrakt. Die brauchen keine Freunde. Sie sind gewissermaßen Selbstversorger. Alle anderen Körperzellen sind auf Insulin als Türöffner für Zucker (auch Fett und Proteine) angewiesen. Wobei nicht der gewöhnliche Haushaltszucker gemeint ist, sondern Traubenzucker (Glukose). Der weiße Haushaltszucker (Saccharose) besteht aus jeweils einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruktose. Beide Einfachzucker werden durch einen eigenen Transporter durch die Zellwand ins innere der Zelle geschleust. Damit das Superbenzin auch in die Zelle eindringen kann, braucht es einen Universalschlüssel (Insulin). Wenn das Schlüssel-Loch-Prinzip reibungslos funktioniert, erzeugt die Zelle aus dem eingeschleusten Zucker Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP).

„Eine Insulinresistenz ist ungefähr so wie 1000 Volt in der Steckdose, aber keine Lampe brennt."

Wenn Insulin allerdings fehlt (weil die Betazellen vorher wie eine Zitrone ausgepresst wurden) oder die Zellwände aufgrund der ständigen Insulinflut inzwischen gegen das Hormon unempfindlich geworden sind (Insulinresistenz), entsteht schizophrenerweise ein Zuckermangel in der Zelle und ein Überschuss in der Blutbahn. Das ist ungefähr so, als würde der Strom zwar bis zur Steckdose reichen, aber nicht in Deinem Smartphone ankommen. Ergebnis: 1000 Volt in der Dose, aber keine Lampe brennt. In diesem Fall muss die Zelle auf Notstrom umschalten. Mit erhöhter Insulinproduktion versucht unser Organismus eine zeitlang gegenzusteuern, was viele Jahre (manchmal Jahrzehnte) auch erstaunlich gut funktioniert. Erst wenn sich die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse völlig verabschiedet (Du kannst ja mal Deinen PKW tagelang auf Hochtouren im ersten Gang fahren), entsteht ein absoluter Insulinmangel. Dann ist der Typ 2-Diabetes perfekt und Dein Hausarzt oder Diabetologe darf Dir zum lebenslangen Insulinspritzen gratulieren.

Frederik Banting und die suche nach dem zuckersüßen glückshormon

Die sogenannte DEGS-Studie des Robert Koch Instituts aus dem Jahre 2011 offenbart, dass in unseren mitteleuropäischen Breitengraden Diabetes mellitus ab dem 50. Lebensjahr so richtig an Fahrt gewinnt. Während in der Altersklasse 50plus 7,3% der Männer und 4% der Frauen an Zucker leiden, wachsen die Männer ab 60 so richtig über sich hinaus: Mit Einstieg ins Altenteil dürfen schon 17% zur Insulinspritze greifen (Frauen nur 10%). Im Rentenalter gleichen sich beide Geschlechter bei etwa 22% wieder an. Das heißt: die Damen holen zwischen 60 und 70 gewaltig auf. Mit 70 Jahren ist jeder Fünfte Silver Ager Diabetiker. Bis 1921 hätte das den sicheren Tod bedeutet. Stell Dir vor, 20% der Menschen über 70 würden heute an Insulinmangel sterben. Pest und Cholera zugleich? Auch wenn sich die Rentenversicher vermutlich die Hände reiben würden, gelang einem Team um Frederik Banting glücklicherweise bereits 1922 die erstmalige Rettung eines Volldiabetikers. Der 13 Jahre alte Leonard Thompson wurde von Banting in Toronto mit Rinderinsulin behandelt. Schon drei Tage später war sein Harn wieder zucker- und azetonfrei. Übrigens lebte Thompson noch 14 Jahre, bis ihn schließlich eine Lungenentzündung um die Ecke brachte.

abnehmwahn: wer zunehmen will, sollte vorher eine diät machen

Was haben diese Zahlen nun mit Muskeln zu tun? Werfen Sie mal einen Blick auf Grafik XY. Die zeigt die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität im Altersgangang, also jene Menge Sauerstoff, die unserer roten Blutkörperchen unter Belastung maximal aufnehmen können. Und die hängt 1:1 vom Trainingszustand ab. Unschwer zu erkennen ist, dass wir schon mit Ende 20 kräftig abbauen. Jeder Tarahumara, Lufa oder Massai würde uns in Grund und Boden laufen. Schon im dritten Lebensjahrzehnt liegen wir im Schnitt ein Drittel unter den Leistungswerten von Naturvölkern – die in der Regel das Wort Sport noch nie gehört haben. Im Büro baut man eben doch keine körperliche Leistungsfähigkeit auf. Du kannst soviel Hockergymnastik betreiben, wie Du willst. Mit 50 sind wir dann vollständig degeneriert, schlucken Cholesterinsenker, Metformin oder andere Antidiabetika gegen den aus den Fugen geratenen Stoffwechsel. Was der Hausarzt gerne verschweigt: Antidiabetika sind der sichere Weg an die Nadel. Für die Pillenindustrie ein gefundenes Fressen, denn erst verdient sie fleißig an den Antidiabetika, später dann an den Insulinanaloga, die ein Volldiabetiker bis zum Lebensende spritzen muss. Dabei gibt es eine wesentlich günstigere und vor allem nebenwirkungsfreie Pille: Muskeltraining.

„50% der Frauen und über 60% der Männer in Deutschland sind übergewichtig. Gefühlte 5000 Diäten versuchen die globale Verfettung aufzuhalten. Umso mehr Diäten der moderne Mensch probiert, desto dicker wird er."

Muskulatur ist nicht nur das größte Organ unseres Körpers, sondern zugleich auch am wandlungsfähigsten. Muskeln können schnell an Masse zulegen, wenn man sie intensiv belastet. Aber 4-mal so schnell bauen sie ihren Querschnitt auch wieder ab, wenn man Tag und Nacht vor der Glotze hängt. Zudem können Muskeln wie kein Zweiter den Energieverbrauch des Körper extrem nach oben schrauben. Es müssen nur genug Muskeln gleichzeitig aktiv sein. Mit Nordic Walking ist das nicht zu machen. Was Du brauchst, ist ein Crossfit-Programm! Aus der Nationalen Verzehrstudie II geht hervor, dass 50% der Frauen und mehr als 60% der Männer in Deutschland übergewichtig sind. Gefühlte 5000 Diäten versuchen der zunehmenden Verfettung Herr zu werden. Jeden Tag kommen neue Orakel in die Buchhandlungen. Ohne Erfolg. Umso mehr Diäten der moderne Mensch probiert, desto dicker wird er. Die Traingswissenschaft kennt hierfür ein Gesetz: das Prinzip der Superkompensation. Wer seine Energieaufnahme zu lange auf Schmalhans schaltet, kompensiert in Zeiten des Überflusses – oder mit anderen Worten: Wenn Du zunehmen willst, solltest vorher unbedingt eine Diät machen!

fitnesstraining – die beste medizin gegen arterienverkalkung

Lifestyle-Change schlägt jedes Medikament: Zwar können Antidiabetika wie Metformin, Acarbose oder Sulfonylharnstoffe das Diabetesrisiko um bis zu 25% senken, aber wie z.B. die amerikanischen DPP-2-Studie oder die finnische Diabetes-Präventionsstudie eindrucksvoll belegt, sind die Effekte einer Lebensstilveränderung deutlich höher – und das völlig frei von Nebenwirkungen. Nur 500 täglich aktiv verbrannte Kalorien senken das Diabetesrisiko um satte 50%. Die Aktivierung von Muskelfasern bietet jedem Diabetiker einen unschlagbaren Vorteil, denn Muskeln nehmen unter Belastung Zucker und Fett aus der Blutbahn auf, ohne Insulin zu verbrauchen. Das heißt: Zum einen schont Bewegung die Bauchspeicheldrüse, zum anderen wirkt Bewegung wie Abflussfrei. Denn Muskelfasern saugen in unserem Rohrleitungssystem den schädlichem Blutzucker ab. Auf Dauer verhält sich Zucker nämlich entzündlich. Schwimmen Zuckermoleküle zu lange in der Blutbahn orientierungslos herum, entstehen sogenannte Advanced Glycation Endproducts (AGEs), unlösbare Zucker-Protein-Komplexe, die wie auf die Erde einschlagende Meteoriten, Mikroverletzungen an den Gefäßen provozieren – der Grund, warum Diabetiker häufig unter Arteriosklerose leiden.

high corn fructose syrup und das land der unbegrenzten möglichkeiten

Bis 2010 war man felsenfest davon überzeugt, industriell hergestellter Fruchtzucker (Fruktose) sei die pefekte Diabetikersüße, da Fruktose insulinunabhängig verstoffwechselt wird. Und schließlich lässt er den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit langsamer ansteigen als eine vergleichbare Menge Glukose (Traubenzucker). Ideal für Diabetiker also, so schien es lange Zeit. Ein fataler Denkfehler, wie im Laufe der letzten Jahre immer stärker aus der Wissenschaft durchsickerte. 2010 wurde Fruktose dann aus der Verordnung für diätische Nahrungsmittel für Diabetiker gestrichen, weil sich die Datenlage als immer erdrückender erwies. Fruktose unterscheidet sich chemisch gesehen zwar nur geringfügig von Glukose. Aber kleine Unterschiede zeigen bekanntlich häufig die größte Wirkung. So auch bei Fruktose, denn Fruchtzucker ist süßer als herkömmlicher Haushaltszucker. Für den gleichen Geschmackseffekt reicht somit eine geringere Menge aus. Das hat man natürlich im Land des unbegrenzten Coca-Cola- und Big Mac-Konsums schnell erkannt: Seit den 70er Jahren wird in den USA der Maisanbau stark subventioniert, das sogenannte High Fructose Corn Syrup (HFCS) in rauhen Mengen extrahiert und massenhaft Softdrinks und Fertiggerichten zugesetzt. Genial, denn herkömmlicher Haushaltszucker (Saccharose) kostet erstens dreimal so viel und ist zweitens 20 % süßer als unser herkömmliche Haushaltszucker. Inzwischen können wir Maissirup mit einem Fructosegehalt von 90 % produzieren.

„15-30 Prozent der westlich lebenden Gesellschaften leiden inzwischen an Leberver­fettung."

Das Fatale: Ein Großteil der Fruktose wird in der Leber sofort in Fett umgewandelt, ohne im Gehirn ein Sattheitsgefühl zu erzeugen. Auf Dauer sinkt so die Empfindlichkeit für Insulin, die Blutfette und der Nüchterblutzucker steigen an. Zudem erhöht Fruchtzucker die Harnsäurewerte. Bis heute raten immer immer noch viele Ärzte ihren Patienten, auf Fleisch zu verzichten, um Gicht zu vermeiden. Wenn der Mensch nach erfolgreicher Jagd eines Mammut seine Fleischration hätte streng dosieren müssen, wären wir längst augestorben. Seit einigen Jahren ist nun klar: Gicht ist eine Fruktoseerkrankung! Also auf Äpfel verzichten? Keineswegs, denn für unseren Stoffwechsel ist es ein großer Unterschied, ob Fruchtzucker in Form einer Frucht oder als Schokoriegel, Fertigkuchen oder einer Cola in der Leber landet. Denn die Dosis macht bekanntlich das Gift. Industriell raffinierter Glucose-Fruktose-Sirup (HFCS) wird in den USA aus gentechnisch veränderter Mais- oder Weizenstärke gewonnen. Dazu braucht es Enzyme, die ebenfalls aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden. Im Gegensatz zur Glukose, die zur Energiegewinnung in den Zellen unverzichtbar ist, ist der Mensch auf Fruktose nicht angewiesen. Rund 15-30 Prozent der westlich lebenden Gesellschaften leiden inzwischen an einer Leberver­fettung. Rund 30% entwickeln eine sogenannte NASH, eine nicht-alkoholische Steatosis hepatis. Fruktose wird über einen ähnlichen biochemischen Weg in der Zelle abgebaut wie Alkohol. Speichert die Leber zu viel Fruktose, werden Triglyzeride gebildet. Ein Teil davon landet im Blutkreislauf. Das führt zwangsläufig zu erhöhten Blutfettwerten, wofür die Krankenversicherungen der Welt mehr als 20 Milliarden US-Dollar in Cholesterinsenker investieren. Dabei sind die Nebenwirkungen gar nicht ohne: Herzerkrankungen, Speiseröhrenkrebs, akutes Nierenversagen, Leberprobleme, Grauer Star und Muskelschwäche. Eine perfekte Strategie: Erst verseucht uns die Nahrungsmittelindustrie mit Fruktose-Sirup, wogegen wir Lipidsenker einnehmen und am Ende sterben wir dann an den Nebenwirkungen der Medikamente.

Unsere zertifizierten Paleo Coachs wurden von uns gezielt auf die Prävention von Diabetes Typ II geschult. Paleo Coachs unterstützen Dich professionell bei der Umstellung auf den Paleo Lifestyle und erstellen Dir einen r)evolutionären Ernährungs- und Trainingsplan, der zu Deinen genetischen Wurzeln passt!

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Quellen:

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