paleo Erfolgsgeschichten

Ein Schlunztag pro Woche erlaubt

Gesunde Nebenwirkungen: 5 Kilo Körpergewicht runter in nur 10 Tagen (Oliver H., Unternehmer aus Köln)

20140716 Paleo Studie 2014 2

Um es kurz zu fassen: 7 echte kg sind weg! Ich habe mich direkt vor dem Start der Paleo Ernährung gewogen. Es waren satte 130,5 kg. Seit vorgestern bin ich bei 123,5 kg (immer morgens um ca. 7 Uhr gewogen). Nach 10 Tagen waren es bereits 4,5-5 kg weniger, die ich fast nicht glauben konnte. Aktuell nehme ich pro Zeiteinheit zwar deutlich weniger ab als am Anfang, aber unterm Strich finde ich das Ergebnis sensationell

Meine Essgewohnheiten haben sich komplett geändert. Ich esse z.B. zum Frühstück oftmals einfach nur gekochte Garnelen (ca. 200 g), evtl. noch einen Apfel dazu. Dann an den anderen 2 Mahlzeiten entweder wieder Meeresfrüchte/Fisch oder auch einfach ein Stück Fleisch (Geflügel oder Steak). Dazu (wenn Zeit) gekochtes oder in Olivenöl gegartes Gemüse. Außerdem viel Eier, auch Salat. Ich trinke fast ausschließlich Wasser oder eine extrem verdünnte Apfelschorle

Die sportlichen Aktivitäten kommen leider bisher zu kurz. Das muss ich noch angehen. Dafür fahre ich deutlich mehr mit dem Rad zur Arbeit. Ich halte mich an die 3 Mahlzeiten pro Tag. Die erste möglichst erst ab ca. 11 Uhr. Manchmal kommt der 9-Uhr-Hunger durch, aber der vergeht auch wieder. Alle Zwischenmahlzeiten lasse ich komplett weg, auch gibt es keine Fruchtjoghurts mehr, kein Brot, keine Kartoffeln, kein Reis, keine Nudeln, keine Säfte, keine Pizza etc. Einmal in der Woche erlaube ich mir einen "Schlunztag". An diesem Tag (meistens Samstag) zelebriere ich mit meiner Freundin ein normales Frühstück mit Brötchen und evtl. auch Wurst. Auch esse ich evtl. etwas sündiger mit z.B. Kartoffeln oder mal einem panierten Schnitzel. Und auch das Kölsch schmeckt dann richtig gut. Sind aber Ausnahmen, nach denen ich immer weniger verlange (ok, Kölsch bleibt lecker)

Sehr erstaunlich ist, dass mir das alles überhaupt nicht schwerfällt. Es ist keinesfalls eine Leidensgeschichte. Ich empfinde keinerlei Entbehrungen. Meine Freundin lobt immer wieder meine Disziplin, ich sehe das aber gar nicht so. Das Verlangen nach den prozessierten Nahrungsmitteln ist eigentlich gar nicht mehr da, ich muß mich überhaupt nicht disziplinieren.

Zu den Auswirkungen:

  • Mein rechtes Knie (Arthrose durch Unfallfolgen) tut bei weitem nicht mehr so weh wie vorher
  • Ich schlafe besser, bin morgens früh wach und ausgeruhter
  • Insgesamt fitter und motivierter, auch geistig
  • Ich bin schneller satt
  • Das Geschmacksempfinden scheint sich geändert zu haben. An einem der o.g. "Schlunztage" habe ich eine Brötchenhälfte mit Fleischsalat probiert. Dieser erschien mir völlig übersüßt und hat mir einfach nicht geschmeckt. Das war vorher nicht so! Insofern vermisse ich diese gezuckerten Produkte auch gar nicht
  • Es gibt auch einen kleinen Nachteil: Ich scheine deutlich schneller zu frieren. Ich dachte, das wäre evtl. eine Einbildung, dem ist aber wohl nicht so. Kann ich aber gut mit leben.

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